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Tag der Berufs- und Studienorientierung 2018
Welche Wege stehen mir nach der Realschule plus offen?

Beantwortet wurde diese Frage für die gut 100 Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 und 9 der Realschule plus Neustadt/Wied am Donnerstag, dem 12. April 2018. Insgesamt acht Referenten waren der Einladung durch Schulleiterin Birgit Braun und Berufswahlkoordinatorin Kathrin Simon gefolgt und informierten somit auf umfassende Weise über die vielfältigen Möglichkeiten.

Den Einstieg übernahm wie im letzten Jahr Berufsberaterin Monika Engler vom Team U25 der Arbeitsagentur Neuwied/Linz. Sie stellte erst einmal die grundsätzlichen Wege nach dem Berufsreife-Abschluss sowie nach dem Qualifizierten Sekundarabschluss I dar. Anhand zweier Schaubilder konnten die Jugendlichen nachvollziehen, dass es im rheinland-pfälzischen Schulsystem verschiedenste Alternativen auf dem Weg in den Beruf gibt. Ob man also weiter zur Schule geht oder lieber direkt eine Ausbildung macht, sollte gut überlegt sein! Zu dieser Frage konnte denn auch Conrad Blanck aus eigener Erfahrung berichten. Er besucht nach der Klasse 10 der RS+ Neustadt/Wied zurzeit die Fachoberschule Asbach und wird, anders als zunächst beabsichtigt, kein Studium anschließen. Seine positiven Erlebnisse in der betrieblichen Praxis lassen ihn seine Zukunft weiter in diesem Bereich sehen.

Dass die duale Ausbildung zurzeit gute Chancen bietet, bestätigten anschließend auch die Vertreter aus der Wirtschaft, aber auch aus dem sozialen Bereich.

Franz Ermtraud, technischer Ausbildungsleiter von der Firma Hennecke aus Neustadt-Etscheid, hatte den Azubi Tom Kreutzer mitgebracht, der vormals selbst Schüler der RS+ Neustadt gewesen war. Beide informierten anschaulich über die duale Ausbildung, z. B. als Technischer Produktdesigner. Weiter ging Herr Ermtraud auf den Themenkomplex Bewerbung, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch ein und gab konkrete Tipps und Infos über den Ablauf des Auswahlverfahrens nicht nur bei der Firma Hennecke.

Rosi Paffhausen vom Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus Neustadt/Wied wurde ebenfalls von einer Auszubildenden begleitet. Anna Geib macht eine Ausbildung zur Altenpflege und stellte gut strukturiert und souverän in einem ca. 10-minütigen Vortrag die wesentlichen Inhalte und Anforderungen ihres Berufes dar. Auch Fragen wurden von den beiden Damen gerne beantwortet.

Danach hatte es Andreas Weißenfels von der Firma Wirtgen zunächst etwas schwer: „Eigentlich ist schon so viel gesagt worden – da möchte ich mich ungern wiederholen.“ Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung konnte er dann aber natürlich doch noch vieles ergänzen. In erster Linie warb er für den regionalen Arbeitsmarkt sowohl in der technischen Branche als auch im Handwerk. Ebenso empfahl er den Jugendlichen eine frühe berufliche Orientierung durch Praktika, Betriebserkundungen, Messebesuche und individuelle Berufsberatung. Und dass es in vermeintlichen Männerberufen durchaus möglich ist, sich als Frau zu behaupten, demonstrierte Patricia Simic. Sie durchläuft momentan eine Ausbildung als Industriemechanikerin bei der Firma Wirtgen und machte vor allem den Mädchen Mut, sich auch für technische Berufe zu begeistern.

Den Abschluss bildete der Info-Block zum Studium wie auch zum Dualen Studium. Frau Engler übernahm den Part für ihre erkrankte Kollegin und konnte auch hier die wesentlichen Fragen anschaulich und gut verständlich vermitteln.
Die Schülerinnen und Schüler waren der 90-minütigen Veranstaltung überaus konzentriert und aufmerksam gefolgt und bedankten sich mit ehrlichem Applaus bei allen Referenten.

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